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Streuobst - Apfelgenuss

Streuobstbau ist eine Form des Obstbaus, bei dem mit umweltverträglichen Bewirtschaftungsmethoden Obst auf hochstämmigen Baumformen erzeugt wird. Die Bäume stehen im Gegensatz zu niederstämmigen Plantagenobstanlagen häufig „verstreut“ in der Landschaft.

Streuobstbeständen gemeinsam ist die regelmäßige Nutzung sowohl der Hochstamm-Obstbäume (Obernutzung) als auch der Flächen unter den Bäumen (Unternutzung). Die umweltverträgliche Nutzung eines Streuobstbestandes schließt die Anwendung synthetischer Behandlungsmittel wie Pestizide und Dünger aus. Hochstamm-Obstbäume sind hierbei gemäß den bundesweiten Gütebestimmungen definiert als Obstbäume mit mindestens 160 Zentimetern Stammhöhe (1950 bis 1995), bei Neupflanzungen mit mindestens 180 Zentimetern Stammhöhe.

Die häufigste Anlageform ist die Streuobstwiese, bei der hochstämmige Obstbäume auf Wiesen, Weiden oder Mähweiden stehen. Nach NABU-Schätzungen existieren bundesweit rund 300.000 Hektar Streuobstbestände, davon über 95 Prozent Streuobstwiesen.

Die Streuobstwiesen bieten vielen seltenen Tieren einen wichtigen Lebensraum.

Viele spannende Infos, Plegetipps für Bäume, Rezeptideen, Bezugsquellen und vieles mehr bietet der NABU-Bundesverband.

 

 

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