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Kreis Heidenheim wird Bio-Musterregion

Chance für mehr Biolandbau

„Mehr und mehr Menschen sind überzeugt von regional produzierten Bio-Lebensmitteln. Die Nachfrage übersteigt das Angebot inzwischen deutlich. Ziel der Landesregierung ist es daher, den ökologischen Landbau weiter voranzubringen“, sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag (23. Januar 2018) in Stuttgart. „Unsere neuen Bio-Musterregionen im Landkreis Bodensee/Konstanz, Landkreis Ravensburg, dem Enzkreis und dem Kreis Heidenheim mit Kommunen des Ostalbkreises werden uns diesem Ziel ein gutes Stück näher bringen. Sie sollen das Bewusstsein für ökologischen Landbau und Bio-Lebensmittel bei den Menschen in den Regionen stärken sowie alle wesentlichen Akteure wie Landwirte, Handwerk und Vertrieb bestmöglich miteinander vernetzen.“

n den ausgewählten Regionen fördert das Land ein Regionalmanagement zur Unterstützung des Öko-Landbaus vor Ort mit maximal 100.000 Euro jährlich für einen Zeitraum von drei Jahren. Die Akteure des Öko-Sektors sollen vor Ort Maßnahmen für mehr Öko-Landbau in Erzeugung, Verarbeitung und Vermarktung entwickeln. Für den Start der Förderung ist jedoch noch grünes Licht aus Brüssel notwendig, das für Ende Februar erwartet wird.

 

Im Bereich des Regierungsbezirks Stuttgart kommt der Landkreis Heidenheim gemeinsam mit Gemeinden des Ostalbkreises zum Zug. Die Entscheidung für die Region Heidenheim/Ostalbkreis fiel aufgrund klarer und priorisierter Ansätze sowie der Vernetzung des ökologischen Landbaus vor allem mit dem Gewässerschutz. Eine Umsetzungsidee ist der verstärkte Anbau von Bio-Braugerste für ein „bioregionales“ Bier. Weiterhin sollen mit einer regionalen Bio-Warenbörse Angebot und Nachfrage nach Bio-Erzeugnissen besser zusammengeführt werden.

Der NABU begrüßt die Auszeichnung und hofft dass damit im Kreis weitere Fortschritte im Biolandbau erzielt werden können.

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